DTB-Dance Kleingruppe


Ein Dance-Contest für Gruppen mit weniger als 6 Tänzern. Auch kleine Teams haben bei uns die Chance sich in einem Wettkampf den Wertungsrichtern und der Konkurrenz zu stellen - mit eigenen angepassten Richtlinien.
Ab 2018 führt dieser Wettkampf bis zum Deutschland-Cup DTB-Dance Kleingruppe!


Allgemeines

Teamstärke:


Fläche:

Tanzdauer:



3-6 Tänzerinnen und Tänzer - inkl. einem Ersatz


13 x 13 m

1:30 - 2:35 min

Die Zeit beginnt mit der ersten und endet mit der letzten Bewegung. 

Musik bitte auf CD (Audio-Format) abgeben.


Altersklassen:

Mäuse-Cup

Kids-Cup

 Jugend

Open-Class

 

bis 9 Jahre

9-11 Jahre 
11-15 Jahre (ACHTUNG NEU AB 2019!!!)
ab 15 Jahre


Pflichtelemente

 

Mäuse- & Kids-Cup

 

 

 

 

Jugend & Open-Class

 

Die Mannschaften müssen 3 Pflichtelemente in ihre Choreographie einbauen:

  • 2 Chainé-Drehungen in Kombination
  • Laufsprung (mind) + Passésprung
  • Standwaage + Rolle sw mit Grätsche

 

  • Chainé-Drehung + Passé-Drehung in Kombination
  • Laufsprung (mind.) + 1/2 Passé-Sprung in Kombination
  • Standwaage sw  + Rad in entgegengesetzter Richtung

Bekleidung 

 

Die Bekleidung muss so gewählt werden, dass die Bewegungen aller Gruppenmitglieder gut erkennbar bleiben. Große und abstehende Schmuckelemente sind verboten.

Piercings müssen abgeklebt werden. Bandagen und Tapes müssen hautfarben sein (Abzüge siehe Assistentin). 

 


Wie wird bewertet?

Insgesamt können 20 Punkte (10  Punkte A-Note / 10 Punkte B-Note) erreicht werden.

Dabei müssen 3 Pflichtelemente gezeigt werden (siehe oben). 

Pflichtelemente
Jedes der 3 Pflichtelemente zählt 0,5 Punkte - damit können also insgesamt 1,5 Punkte gesammelt werden.
Die geforderten Pflichtelemente müssen von allen Gruppenmitgliedern gleichzeitig gezeigt werden. 
Eine Anerkennung der Pflichtelemente erfolgt bei Korrekter Ausführung der vorgeschriebenen Körpertechnik mit max. technischen Ausführungsfehlern von 0,20 Punkten bei 1/3 der Gruppe.
Eine anteilige Anerkennung des jeweiligen Punktwerts ist nicht möglich. Nicht gezeigte Pflichtelemente werden mit doppelter Wertigkeit abgezogen.

 

Zusätzliche Schwierigkeiten
Zusätzlich zu den Pflichtelementen können 2,5 Punkte durch zusätzliche Schwierigkeiten gesammelt werden.Die Elemente müssen von allen Gruppenmitgliedern gezeigt werden - entweder gleichzeitig oder kurz nacheinander.   

Für jede gezeigte Schwierigkeit (Sprünge, Drehungen. Stände, Beweglichkeitselemente) gibt es Punkte (A = 0,10, B = 0,20, C = 0,30 Punkte - siehe Schwierigkeitenkatalog) . Es dürfen maximal 7 B & C Schwierigkeiten eingebaut werden.

 

Wählt die Elemente so aus, dass sie zum Leistungsstand der Gruppe passen. Eine Anerkennung erfolgt, wenn die Bewegungsform von 2/3 der Gruppenmitglieder in technisch korrekter Ausführung gezeigt wird (bis 0,2 Ausführungsfehler). 

Insgesamt können so 3 Punkte gesammelt werden.

A-Note

1,5 Punkte

2,5 Punkte

4,5 Punkte

1,5 Punkte

 

Pflichtelemente

zusätzliche Schwierigkeiten
Choreographie / Kreativität

Musikauswahl / Interpretation


B-Note

8 Punkte

2 Punkte

 

Ausführung Körpertechnik, Harmonie/Synchronität

Präsentation 


Was heißt das genau?

A-Note

Choreographie:

In der Choreographie wird insbesondere auf 4 Kriterien wert gelegt.

  • Tanzspezifische Elemente (2,0 Pkt.)
  • Partner Gruppenarbeit (0,5 Pkt.)
  • räumliche Aspekte (1,0 Pkt.)
  • Kreativität / thematische Darstellung des Tanzes (1,0 Pkt.)

Bei den tanzspezifische Elementen wird auf Isolationsarbeit, Falls, sowie die Vielfalt von Körperbewegungen und -verbindungen geachtet. Wichtig sind u.a. die Ausnutzung der verschiedenen Varianten der Körpertechnik (Richtung, Spielbeineinsatz usw.) und eine geringe Wiederholungszahl.

Im Bereich Partner und Gruppenarbeit geht es einerseits um den Wechsel zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenelementen und den Einfallsreichtum (neue, kreative Ideen, passen die Elemente zum Tanz/ Thema), andererseits wird auch auf den Einsatz der Gruppenmitglieder geachtet. Werden alle gleichwertig eingesetzt oder dominieren einige Tänzer?

Räumliche Aspekte  bezieht sich auf die Ausnutzung der Wettkampffläche und die Ausnutzung der verschiedenen Ebenen aber auch auf gestaltete Übergänge und den Positionswechsel der Tänzer (stehen immer die gleichen vorne/hinten?). Langes Verbleiben in einer Formation sollte vermieden werden.

Der Punkt Kreativität / thematische Darstellung des Tanzes beinhaltet nicht nur die Auswahl der Übungsteile/-elemente und Verbindungen hier wird auch die Themenauswahl und Umsetzung (Aussagekraft des Tanzes) bewertet. 

 

Wertungshinweise zur Choreographie

  •  Isolationsarbeit = isolierte Bewegung eines Körperteils (Kopf, Becken, Schulter,...)
  • Gag / originelle Übungsteile können sein: z.B. Veränderungen am Kostüm während des Tanzes (z.B.Rock umdrehen).
    Achtung: es sollte passend in die Gestaltung eingebunden sein und darf keine Dominanz gewinnen (kann sonst zu Utensilien / Handgerät werden).
  • Gruppenarbeit = mehr als 2 Tänzerinnen zusammen
  • Bei Partner-/Gruppenarbeiten muss eine gemeinsame Arbeit der Tänzerinnen, z.B. durch Körperkontakt, Arbeit, Formationswechsel stattfinden. Es muss erkennbar sein, dass alle Tänzerinnen an der jeweiligen Partner-/Gruppenarbeit beteiligt sind.
  • Einfallsreichtum Partner/Gruppe, gemeint ist: stimmiger Einbau der Partnerarbeit / Gruppenarbeiten, wie sind die Auf- und Abbauphasen der Partnerarbeit / Gruppenarbeiten/ Wechsel (Stören sie den Bewegungsfluss?)
  • Häufiger Wechsel Einzel / Partner/ Gruppe: hier fließt der stimmige Wechsel über die gesamte Gruppengestaltung ein (= auch mal etwas als Gesamtgruppe präsentieren)
  • Beim gleichwertigen Einsatz / keine Dominanz Einzelner fließt ein: Gibt es durchgängige Soli, treten die Leistungsträger immer wieder in den Vordergrund, wie werden Leistungsschwächere eingebaut bleiben sie durchgängig in einer „Statistenrolle?“
  • Originelle Übungs- und Verbindungsteile heißt auch: ausgefallene Übergänge, ausgefallene Formationen / ausgefallene Kombination
  • Alle choreographische Aspekte müssen während der Gesamtgestaltung ein- oder mehrere Male erkennbar sein, es müssen nicht alle – alles zeigen! 

 

 

B-Note
In den Richtlinien des DTBs (s.u.) gibt es ab Seite 25 einen Fehlerkatalog in die Abzüge der einzelnen Körpertechniken genau aufgelistet sind.
Abgezogen werden u.a. Grundtechniken wie unkorrekte Körperhaltung (z.B. ungestreckte Füße), fehlende Spannung, Statik aber auch schwierigkeitenspezifische Fehler wie etwa:
ungenügendes Erheben ins Relevé bei Drehungen, Wacker bei Ständen oder mangelnde Elastizität bei der Landung von Sprüngen.

Harmonie/Synchronität beinhaltet:

  • Gesamtbildintegrierte Arbeit innerhalb der Gruppe
  • Abstimmung in der Abfolge von Bewegungen
  • Klarheit der Formationen
  • Identische Bewegungsweite
  • Synchrone oder sukzessive Bewegungsabläufe aller Gruppenmitglieder
  • Identische Bewegungsqualität der Gruppenmitglieder 

Was darf ich nicht?

Aus gesundheitlichen Gründen sind extreme Rückbeugen und Übungen mit deutlicher Belastung der Lenden- und der Halswirbelsäule nicht erlaubt. Damit sind z.B. Elemente wie Bruststand, Brücke, Rückbeuge, Bogengang usw. gemeint.

Auch Akrobatik wie: Saltos, Flick Flacks, Flugrollen, Überschläge sind nicht gestattet.

Ein Rad ist erlaubt und zählt als Bewegungsform.

Gruppenhebungen sind erlaubt. Partnerhebungen dürfen gezeigt werden wenn sie nicht höher als Brusthöhe sind.

Das tragen großer Schmuckelemente die zu Verletzungen führen könnten (z.B. große hängende Ohrringe) ist nicht erlaubt. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr während des Tanzes nichts verliert.

Alle Tänzer der Gruppe die den Tanz präsentieren müssen über die komplette Zeit auf der Fläche sein.

 

Ausführliche Richtlinien

Die Richtlinien des DTBs könnt ihr hier runterladen.

ACHTUNG: In der Broschüre sind die Gymnastik und Tanz, Gymnastik und Dtb-Dance zusammengefasst.

 

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2018_Wettkampf-und_Kampfrichterordnung_G
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