Dance Challenge


Etwas anspruchsvoller als Dance Experience ist unsere Dance Challenge.

Dieser Contest orientiert sich an den Wettkampf-Richtlinien des Deutschen Turnerbundes, wurde aber an einigen Stellen etwas vereinfacht. Somit ist er optimal für Mannschaften, die sich bereits im Dance Experience bewiesen haben, oder gleich etwas größeren Herausforderungen stellen wollen und bietet gleichzeitig die ideale Vorbereitung auf die Dance Masters.


Allgemeines

Teamstärke:


Fläche:

Tanzdauer:



6-16 Tänzerinnen und Tänzer 

- es dürfen 2 Ersatztänzer gemeldet werden

16 x 16 m

2:30 - 3:30 min

Die Zeit beginnt mit der ersten und endet mit der letzten Bewegung. 
Musik bitte auf CD (Audio-Format) abgeben.


Altersklassen:

Kids-Cup

 

 

Junior-Cup

 

 

Adult I

 

 

Adult II

 

 

Adult plus

 

Kinder bis 13 Jahre*

2 Teilnehmer dürfen bis zu 2 Jahren älter sein

 

12 - 18 Jahre

2 Teilnehmer dürfen bis zu 2 Jahren älter sein**

 

ab 18 Jahre

2 Teilnehmer dürfen jünger sein

 

ab 30 Jahre

2 Teilnehmer dürfen jünger sein

 

ab 40 Jahre

2 Teilnehmer dürfen jünger sein


* Eine Mannschaft in der ausschließlich Kinder starten die 12 Jahre oder älter sind, starten automatisch in der Altersklasse Jugend!

** Gilt nur, wenn die Mannschaft nicht in der Altersklasse 18+ startberechtigt ist.
Bei Mannschaften in der Übergangsphase kann die Mannschaft gemeinsam mit der Wettkampfleitung eine Lösung finden, in welcher Altersklasse die Gruppe antritt.

 

Bei den Altersklassen zählt immer der Jahrgang!

 

Bekleidung 


Die Bekleidung muss so gewählt werden, dass die Bewegungen aller Gruppenmitglieder gut erkennbar bleiben. Große und abstehende Schmuckelemente sind verboten.

Piercings müssen abgeklebt werden. 

 


Wie wird bewertet?

Insgesamt können 20 Punkte (10  Punkte A-Note / 10 Punkte B-Note) erreicht werden.

Dabei müssen einige Mindestanforderungen erfüllt werden. Diese sind vom ehemaligen Wettbewerb übernommen: Für fehlende Mindestanforderungen erfolgt ein Punktabzug in den Assistentenabzügen. Die Mindestanforderung in den Schwierigkeiten müssen in der Gruppe gleichzeitig gezeigt werden.

Mindestanforderungen

  • ein Sprung
  • eine Drehung
  • ein Stand
  • ein Beweglichkeitselement
  • 3 Bodenelemente
  • 6 verschiedene Formationen
  • 4 Zusammenarbeiten (Partner oder Gruppenarbeit - einmal sollte auf jeden Fall eine Gruppenarbeit zu sehen sein.)

    Wichtig bei den Partner / Gruppenelementen: Hebungen sind erlaubt, aber ihr solltet mind. 3 Zusammenarbeiten ohne Hebung im Tanz einbauen

A-Note

2,5 Punkte

6,0 Punkte

1,5 Punkte

 

Schwierigkeiten (max. 7 Schwierigkeiten der Wertigkeit B & C)
Choreographie / Kreativität

Musikauswahl / Interpretation


B-Note

8 Punkte

2 Punkte

 

Ausführung Körpertechnik, Harmonie/Synchronität

Präsentation 


Was heißt das genau?

A-Note

 

Schwierigkeiten:

Die Elemente müssen von allen Gruppenmitgliedern gezeigt werden - entweder gleichzeitig oder kurz nacheinander.   

Für jede gezeigte Schwierigkeit (Sprünge, Drehungen. Stände, Beweglichkeitselemente) gibt es Punkte (A = 0,10, B = 0,20, C = 0,30 Punkte - siehe Schwierigkeitenkatalog). Maximal 7 Schwierigkeiten dürfen der höheren Kategorien (B & C) angehören.

Wählt die Elemente so aus, dass sie zum Leistungsstand der Gruppe passen. Eine Anerkennung erfolgt, wenn die Bewegungsform von 2/3 der Gruppenmitglieder in technisch korrekter Ausführung gezeigt wird.

Insgesamt können so 2,5 Punkte gesammelt werden.

 

 

Choreographie:

In der Choreographie wird insbesondere auf 4 Kriterien wert gelegt.

  • Tanzspezifische Elemente (2,5 Pkt.)
  • Partner Gruppenarbeit (1,0 Pkt.)
  • räumliche Aspekte (1,5 Pkt.)
  • Kreativität / thematische Darstellung des Tanzes (1,0 Pkt.)

Bei den tanzspezifische Elementen wird auf Isolationsarbeit, Falls, sowie die Vielfalt von Körperbewegungen und -verbindungen geachtet. Wichtig ist auch eine geringe Wiederholungszahl. Außerdem wird geschaut ob die gewählten Elemente dem Leistungsstand der Gruppe entsprechen.

Im Bereich Partner und Gruppenarbeit geht es einerseits um den Wechsel zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenelementen und den Einfallsreichtum (neue, kreative Ideen, passen die Elemente zum Tanz/ Thema), andererseits wird auch auf den Einsatz der Gruppenmitglieder geachtet. Werden alle gleichwertig eingesetzt oder dominieren einige Tänzer?

Räumliche Aspekte  bezieht sich auf die Ausnutzung der Wettkampffläche und die Ausnutzung der verschiedenen Ebenen aber auch auf gestaltete Übergänge und den Positionswechsel der Tänzer (stehen immer die gleichen vorne/hinten?). Langes Verbleiben in einer Formation sollte vermieden werden.

Der Punkt Kreativität / thematische Darstellung des Tanzes beinhaltet nicht nur die Auswahl der Übungsteile/-elemente und Verbindungen hier wird auch die Themenauswahl und Umsetzung (Aussagekraft des Tanzes) bewertet. 

 

Wertungshinweise zur Choreographie

  •  Isolationsarbeit = isolierte Bewegung eines Körperteils (Kopf, Becken, Schulter,...)
  • Gag / originelle Übungsteile können sein: z.B. Veränderungen am Kostüm während des Tanzes (z.B.Rock umdrehen).
    Achtung: es sollte passend in die Gestaltung eingebunden sein und darf keine Dominanz gewinnen (kann sonst zu Utensilien / Handgerät werden).
  • Gruppenarbeit = mehr als 2 Tänzerinnen zusammen
  • Bei Partner-/Gruppenarbeiten muss eine gemeinsame Arbeit der Tänzerinnen, z.B. durch Körperkontakt, Arbeit, Formationswechsel stattfinden. Es muss erkennbar sein, dass alle Tänzerinnen an der jeweiligen Partner-/Gruppenarbeit beteiligt sind.
  • Einfallsreichtum Partner/Gruppe, gemeint ist: stimmiger Einbau der Partnerarbeit / Gruppenarbeiten, wie sind die Auf- und Abbauphasen der Partnerarbeit / Gruppenarbeiten/ Wechsel (Stören sie den Bewegungsfluss?)
  • Häufiger Wechsel Einzel / Partner/ Gruppe: hier fließt der stimmige Wechsel über die gesamte Gruppengestaltung ein (= auch mal etwas als Gesamtgruppe präsentieren)
  • Beim gleichwertigen Einsatz / keine Dominanz Einzelner fließt ein: Gibt es durchgängige Soli, treten die Leistungsträger immer wieder in den Vordergrund, wie werden Leistungsschwächere eingebaut bleiben sie durchgängig in einer „Statistenrolle?“
  • Originelle Übungs- und Verbindungsteile heißt auch: ausgefallene Übergänge, ausgefallene Formationen / ausgefallene Kombination Geräteeinsatz / KT-Einsatz.
  • Alle choreographische Aspekte müssen während der Gesamtgestaltung ein- oder mehrere Male erkennbar sein, es müssen nicht alle – alles zeigen! 

 

Musikeinsatz / - Interpretation/ - Umsetzung

  • Umsetzen von Rhythmus /Rhythmuswechseln (0,50 Pkt.)
  • Umsetzen von Musik und Tempo (0,50 Pkt.)
  • Ausnutzen von Höhepunkten / Akzenten in der Musik und/ oder Schaffen von Kontrasten (0,50 Pkt.)

 

B-Note
Abgezogen werden u.a. Grundtechniken wie unkorrekte Körperhaltung (z.B. ungestreckte Füße), fehlende Spannung, Statik aber auch schwierigkeitenspezifische Fehler wie etwa:
ungenügendes Erheben ins Relevé bei Drehungen, Wacker bei Ständen oder mangelnde Elastizität bei der Landung von Sprüngen.

Harmonie/Synchronität beinhaltet:

  • Gesamtbildintegrierte Arbeit innerhalb der Gruppe
  • Abstimmung in der Abfolge von Bewegungen
  • Klarheit der Formationen
  • Identische Bewegungsweite
  • Synchrone oder sukzessive Bewegungsabläufe aller Gruppenmitglieder
  • Identische Bewegungsqualität der Gruppenmitglieder 

Was darf ich nicht?

Aus gesundheitlichen Gründen sind extreme Rückbeugen und Übungen mit deutlicher Belastung der Lenden- und der Halswirbelsäule nicht erlaubt. Damit sind z.B. Elemente wie Bruststand, Brücke, Rückbeuge, Bogengang usw. gemeint.

Auch Akrobatik wie: Saltos, Flick Flacks, Flugrollen, Überschläge sind nicht gestattet.

Ein Rad ist erlaubt und zählt als Bewegungsform.

Gruppenhebungen sind erlaubt. Partnerhebungen dürfen gezeigt werden wenn sie nicht höher als Brusthöhe sind.

Das tragen großer Schmuckelemente die zu Verletzungen führen könnten (z.B. große hängende Ohrringe) ist nicht erlaubt. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr während des Tanzes nichts verliert.

Alle Tänzer der Gruppe die den Tanz präsentieren müssen über die komplette Zeit auf der Fläche sein.